Der Mond blickt kalt und schweigend

O. Lessmann

Der Mond blickt kalt und schweigend

Herab auf den wei&szigen Schnee,

Mir aber thut sein Schweigen

Und sein kalter Blick so weh!

Mir treibt's in die Wangen das rothe Blut,

Und rascher strömt es zum Herzen,

Bis ich in heißer Thränenfluth

Gelöscht die brennende Schmerzen!