Sie geht in Schönheit

P(atrick) Peter Sacco

Sie geht in Schönheit, und entzücket,

Wie Nachts ein heitres Sternenlicht.

Der Schatten und das Helle schmücket

Vereint ihr Aug' und Angesicht,

Woraus ein milder Schimmer blicket,

Der dem prunkvollen Tag gebricht.

Nichts darf vom Licht, vom Schatten schwinden,

Dahin würd' auch die Anmuth seyn,

Die webt in ihres Haars Gewinden,

Die leuchtet in der Stirne Schein,

Wo die Gedanken sanft verkünden

Es sey ihr Wohnsitz hold und rein.

Der milde Reiz, der ihr beschieden,

Das Lächeln, das sich ihm gesellt,

Es spricht, daß in der Unschuld Frieden,

In Eintracht mit der ganzen Welt,

Das Leben ihr verfließt hienieden,

Daß reine Lieb' ihr nur gefällt.