Geheimniss

P. Frommer

Du fragst, an wen ich meine Lieder richte.

die wie die Ströme heißer Tränen fluten,

wenn ich die Fülle schmerzlicher Gedichte

aus Träumen schuf, die tief im Herzen ruhten.

Wem? An wen?

O rühre nicht, willst du sie nicht entweihen,

an das Geheimnis meiner Herzensklagen,

Die Nachtigall in ihren Melodeien,

sie kann wohl singen, doch sie kann nicht sagen.