Die trunkene Tänzerin

Hindemith, Paul

Sieh, an letzten Himmels Saum

schwebt die Blume voller Süße

und die Schwingen meiner Füße

kosen wolkenzarten Traum.

Trinke meine Gluten aus,

führ den Taumelkelch zum Munde,

und du tanzt mit mir zur Stunde

aus dem lebenshellen Haus.

Singt der Sterne Silberchor

überm trunknen Mondesnachen,

gleiten wir mit leisem Lachen

in des Schlafes dunk'les Tor.