Jägers Nachtlied
P. Kayser
Im Felde schleich ich still und wild,
Lausch mit dem Feuerrohr,
Da schwebt so licht dein liebes Bild,
Dein süßes Bild mir vor!
Du wandelst izt wohl still und mild
Durch Feld und liebes Thal,
Und ach mein schnell verrauschend Bild
Stellt sich dirs nicht einmal?
Des Menschen, der in aller Welt
Nie findet Ruh noch Rast;
Dem wie zu Hause so im Feld
Sein Herze schwillt zur Last?
Mir ist es, denk ich nur an dich,
Als säh' den Mond ich an;
Ein süßer Friede kommt auf mich,
Weiß nicht wie mir gethan!