Die Sonne zieht von dannen

P. Tietz

Die Sonne zieht von dannen,

Und düster stehn die Tannen,

Hoch ragend aus der Schlucht.

Doch siehe, wie noch immer

Tief unten das Geflimmer

Den stillen Pfad zu grüßen sucht!

Schon deckt mit ihrem Schatten

Die Nacht die sonngen Matten;

Nur drunten noch ist's licht:

So lässest voller Gnade

Du auch auf dunkelm Pfade

Mir leuchten, Herr, dein Angesicht!