Und bin ich ein Stündlein nur ferne von dir
P. Tietz
Und bin ich ein Stündlein nur ferne von dir,
O Liebste, wie sehnt sich dein Herz gleich nach mir!
O wie spähet dein Aug' und wie lauschet dein Ohr,
Und bin ich's der heim kommt, wie fliegst du empor!
Und wie fliegst an den Hals du mir, leuchtend vor Glück,
Denn dein Liebster, dein Liebster, der kehrt ja zurück!
Und wie grüßt mich so freudig dein Aug' und dein Mund,
Als gält's der ersten Liebe heiligen Bund!
Und ach, wie zieht's mich auch zurück stets zu dir,
Sind eins nur an Leib doch und Seele ja wir!
Wie eil' ich, wie flieg' ich bergauf und bergab,
Bis ich's wieder kann sagen, wie lieb ich dich hab!