Allegro

R. Czelinski

Gewölk zerreißt; vom glühenden Himmel her

Irrt taumelndes Licht über geblendete Täler.

Mitgeweht vom föhnigen Sturm

Flieh ich mit unermüdetem Schritt

Durch ein bewölktes Leben.

Oh, daß nur immer für Augenblicke

Zwischen mir und dem ewigen Licht

Gütig ein Sturm die grauen Nebel verweht!

Fremdes Land umgibt mich,

Losgerissen treibt von der Heimat fern

Mich des Schicksals mächtige Woge umher.

Jage die Wolken, Föhn,

Reiße die Schleier hinweg,

Daß mir Licht auf die zweifelnden Pfade falle!