Der Falter

R. Czelinski

In meinen Becher mit Wein ist ein Falter geflogen,

Trunken ergibt er sich seinem süßen Verderben,

Rudert erlahmend im Nass und ist willig zu sterben;

Endlich hat ihn mein Finger herausgezogen.

So ist mein Herz, von deinen Augen verblendet,

Selig im duftenden Becher der Liebe versunken,

Willig zu sterben, vom Wein deines Zaubers betrunken,

Wenn nicht ein Wink deiner Hand mein Schicksal vollendet.