Jetzt kannst du's nimmer hören

R. Czelinski

Jetzt kannst du's nimmer hören,

Wenn ich mit leisem Strich

Den Bogen an die Saiten leg

Und rufe dich.

Jetzt kannst du's nimmer sehen,

Wenn spät nach Mitternacht

Mein Ämplein noch bei Blatt und Stift

Im Erker wacht.

Und kannst die schönen, weißen

Teerosen, die im Garten stehn

Und die ich noch für dich gepflanzt,

Auch nimmer sehn.

Und doch, wenn meine Geige

Allein noch wach im Hause ist,

Verspür ich's oft, daß du, mein Lieb,

Mir nahe bist.