Der sturm

R. de Banfield

Der Sturm will herein,

ihm ist Bang in all den Bäumen.

Und ich bin allein

und traurig von Träumen,

die ich durchlitt.

Und sehne mich längst:

nicht sinnen und säumen, -

wie einen Hengst

ihn zähmen und zäumen

zu berauschendem Ritt.

Und des Sturmes Schritt

soll in leichtem befreiendem Wagen

weit an die Wipfel der Wälder schlagen,

über Wasser und Wall, über Nachten und Tagen,

über Hüttenhocken und Kirchenragen,

über Tiefen und Türme tragen!

Und du komm hoch! Meinem jubelnden Jagen

raub ich dich mit