Die Sonn' ist hin
R. Franz
Die Sonn' ist hin,
Wie Lust der Minn'.
Nun Waldesruh
Deckt still mich zu.
Ach trüb und müd
Ist mein Gemüt,
Daß mir die Rosen all' verblüht!
Um Ehr' der Welt
Ist's schlecht bestellt.
Sie träget Scheu
Vor Glaub' und Treu.
Um Gold und Lohn
Spricht man ihr Hohn,
Mein treues Herz das brach davon.
Nach Lieb' und Glück
Schau ich zurück:
Das schwand dahin
Mit falschem Sinn.
Was ich gekos't
War schlecht erlos't.
Nun, reicher Gott, gieb du mir Trost!