Nun hat mein Stecken gute Rast

R. Franz

Nun hat mein Stecken gute Rast,

Das Reisen hat ein Ende,

Seit du mein' Hand genommen hast

In deine beiden Hände.

Du hast mir alle Wanderlust,

Du liebes Kind, genommen,

Hatt' ich zuvor darum gewußt,

War' nicht so früh gekommen.

Den Stab pflanz' ich im Garten ein,

Darin soll er verbleiben,

Vielleicht, er kann im Sonnenschein

Noch einmal Blätter treiben.

Und treibt er, Kind, nimm dich in Acht, -

Er ist im Mai geschnitten, -

Daß ich nicht einmal über Nacht

Bin wieder ausgeschritten.