So weit von hier
R. Franz
So trieb sie mich denn grausam fort
In fernes Land, so weit von hier;
Ich wandre still von Ort zu Ort,
Und Liebchen ist so weit von hier!
Wann find' ich den ersehnten Port,
Nach irrem Pfad, so weit von hier?
Wann tönt mir wieder tröstlich Wort
Aus schönem Mund, so weit von hier?
Wo schlüge wohl ein treuer Herz
Für sie, für sie, so weit von hier?
Was stillte je der Sehnsucht Schmerz
Nach ihr, nach ihr, so weit von hier?
Die Blicke schweifen abendwärts
In's Vaterland, so weit von hier;
Mich fliehet Lust, mich fliehet Scherz,
Denn sie -- ach! sie -- ist weit von hier!