Was es nur sein mag, das mich am wachen Tag

R. Gund

Was es nur sein mag,

das mich am wachen Tag

wie im Traum bewegt,

still in den Schoß mir die Hände legt?

Was es nur sein mag,

dass ich die Nacht durch lag

und konnte den Schlaf nicht greifen?

Wie verirrte Lämmer schweifen

meine Gedanken, wie Wolken und Wind.

Mutter, schilt mich ein unnütz Kind!