Frühling
R. Stöhr
Weiß über dem Wald wandern empor
Wolken, und wachsen und werden groß,
leuchten und tragen den Frühling im Schoß,
schwellen und schweben über dem Land,
schwimmen und schwinden am Himmelsrand.
Unruh' singt leis' und lockend ins Ohr,
Wünsche erwachen und wollen weit
Welten gewinnen und wagen den Streit,
fliehen und fliegen blauhimmelwärts;
halten und hüten kann sie kein Herz.