Wohl führt mein Weg zu Thale

R. von Weis-Ostborn

Wohl fürt mein Weg zu Thale,

Und Abend wards im Land,

Doch bleibt mein Blick dem Strahle

Des Lichtes zugewandt

Der Nachtwind regt sich leise,

Doch hört mein Ohr allein

Die tröstlich holde Weise:

Dein Herz, o Herz, ist mein.

Und ob es mählich dunkelt --

Mich dünkt die Nacht noch fern,

So lang dein Auge funkelt

Als hellster Abendstern.