Lied vom Meer

(Rudolf) Walther Hirschberg

Uraltes Wehn vom Meer,

Meerwind bei Nacht:

du kommst zu keinem her;

wenn einer wacht,

so muß er sehn, wie er

dich übersteht:

uraltes Wehn vom Meer,

welches weht

nur wie für Ur-Gestein,

lauter Raum

reißend von weit herein...

O wie fühlt dich ein

treibender Feigenbaum

oben im Mondschein.