Heimweh
S. Saloman
Du fragst, was ich verlange?
Zur Heimath will ich hin!
Mir ist doch ewig bange,
So lang ich dort nicht bin.
Wohl steht mit reicher Schöne
Die Erde angethan;
Doch was ich mir ersehne,
Das treff' ich nirgends an.
Die Blumen, die ich meine,
Zieht diese Welt nicht groß;
Sie keimen nur alleine
In meines Vaters Schooß.
Im Sternenschein der Liebe,
Da steht sein weites Haus!
Die Welt ist kalt und trübe;
Ich sehne mich hinaus!