An den Mond

S. Thalberg

Was blickst du feucht und trübe,

du liebes Mondenlicht,

auf meine Qual hernieder

und linderst sie doch nicht?

Durch feuchte Nebeldünste

blickst du so matt und bleich

und färbst die lichten Wolken

mit Rosenfarb' so reich?

Du kannst durch Tränen lächeln;

ach, das kann ich nicht,

weil mir vor tiefem Jammer

und Weh' mein Herz zerbricht.