Des Jägers Haus
S. Thalberg
Hier an dem grünen Walde
Stand einst ein nettes Haus,
Da ging des Jägers Tochter,
Die schöne, ein und aus.
Und wenn sie kam gegangen,
War ich gewiß nicht fern;
Ich grüßte sie so freundlich,
Mir dankte sie so gern!
Der Jäger ist gezogen
Aus dieser Gegend fort,
Das Haus ward abgebrochen,
Und still ist nun der Ort.
Ein Bäumlein will ich pflanzen
Auf den verwaisten Grund.
Du Bäumlein, blühe kräftig,
Und bleibe mir gesund!
Ich will in deinem Schatten
Als Greis noch ruhen aus
Und von dem Jäger träumen
Und von des Jägers Haus.