Und fragst du mich

S. Warteresiewicz

Und fragst du mich, warum so wild

in meinen Schläfen pocht das Blut,

so sag' ich dir: das kommt vom Tanz,

da du in meinem Arm geruht.

Und fragst du mich, warum so heiß

ins Antlitz mir die Röte drang,

so sag' ich dir: das kommt vom Wein,

den ich aus deinem Glase trank.

Und fragst du mich, warum mein Aug'

so strahlend leuchtet unverwandt,

so sag' ich dir: das kommt vom Glanz,

den ich in deinem Auge fand.

Und fragst du mich, warum mein Herz

so stürmisch schlägt, so löse ich

das Rätsel dir mit einem Wort:

Ich liebe dich!