Festlied
T. Täglichsbeck
Hier stehen wir von nah' und fern
in einem Geist vor einem Herrn,
vereint zu Dank und Bitte;
o Jesu, sel'ge Majestät,
gekreuzigt einst und nun erhöht,
tritt ein in uns're Mitte!
Stimm an,
nimm an
uns're Lieder,
die wir Brüder
vor dich bringen,
deine Herrlichkeit zu singen!
Was einst ein kleines Senfkorn war,
das breitest du von Jahr zu Jahr
weit aus mit mächt'gen Zweigen;
zu Tausenden erwächst dein Bund
und öffnet Hand und Herz und Mund,
für Gottes Heil zu zeugen.
Deinen
reinen
Lebenssamen,
deinen Namen
durch die Weiten
aller Länder auszubreiten.
Dein sind wir, dein in Ewigkeit!
D'rum wollen wir, du Held im Streit,
an deinem Auge hängen;
wohlan, mit Macht umgürte dich,
du Arm des Herrn! So werden sich
die Völker um dich drängen.
Alsdann
wird man
fröhlich singen,
Palmen schwingen,
wenn man schauet,
wie Jehova Zion bauet.