Friede Gottes

T. Täglichsbeck

Milder im Herzen,

sanfter im Liede

tönt kein Entzücken,

strömet kein Leben,

als dein Erquicken,

himmlischer Friede!

Einzelnen Wohllaut,

einzelne Wonne

gibt uns der Felder

liebliches Antlitz,

Höhen und Wälder,

Frühling und Sonne.

Sei er gepriesen,

der's uns beschieden!

Aber noch tränet

suchend das Auge,

ach, es ersehnet

himmlischen Frieden!

Selige Herzen,

die ihn gefunden!

Sieh, bei dem teuer'n

gütigen Heiland

dürfen sie feiern

selige Stunden.