Du ahnst es nicht
V. Herbert
Mein Blick ruht gern auf dir, du Mädchenangeschicht,
weil du so lieblich bist, und ahnst es nicht.
Wie in der Frühlingsnacht das Veilchen Düfte haucht,
ist in der Anmuth Duft dein Thun getaucht,
ist in der Anmuth Duft dein Thun getaucht.
Du lächelst freundlich mir, du meiner Seele Licht.
Wie du so lieb mir bist, du ahnst es nicht!