Was du mir bist
V. von Woikowsky-Biedau
Was du mir bist,
Das fühl' ich erst, seit du mir ferne.
Erloschen sind mir alle Sterne;
Ein tiefes Dunkel ist
Gleich pfadlos ewiger Nacht
Um meinen trüben Blick gebreitet,
Und spähend fragt er, wann der Strahl erwacht,
Der mich zu dir zurückgeleitet.
An deinem Herzen möcht' ich gerne
Verträumen meines Lebens ganze Frist:
Was du mir bist,
Das fühl' ich erst, seit du mir ferne.