Ich danke dir unendlich viel
W. Aletter
Ich hoffte auf ein Glück vor Jahren,
unnennbar, unerreichbar hoch,
da musste ich betrübt erfahren,
dass mich ein falsches Herz betrog.
Doch da ich dich nun auserkoren,
weiß ich: Du treibst kein launisch' Spiel.
Ersetzt ward mir, was ich verloren,
ich danke dir unendlich viel.
Als mich des Lebens Nacht umfangen,
erschienst du wie ein Engel mir,
und meiner Seele Gram und Bangen
enthüllte ich, vertrauend dir.
Da habe wieder ich gefunden
die Ruhe in dem Weltgewühl,
und selig schwinden mir die Stunden;
ich danke dir unendlich viel.
Du hast mir Freuden neu gegeben,
du hast mir wert gemacht das Sein,
und neues Glück und neues Leben
zieht wonnesüß ins Herz mir ein.
Will für dich streben ohne Ende,
ich will dich lieben ohne Ziel.
Reich' mir zum sanften Druck die Hände,
ich danke dir unendlich viel.