Es ist noch Tag auf der Terrasse

W. Burkhard

Es ist noch Tag auf der Terrasse.

Da fühle ich ein neues Freuen:

wenn ich jetzt in den Abend fasse,

ich könnte Gold in jede Gasse

aus meiner Stille niederstreuen.

Ich bin jetzt von der Welt so weit.

Mit ihrem späten Glanz verbräme

ich meine ernste Einsamkeit.

Mir ist, als ob mir irgendwer

jetzt leise meinen Namen nähme,

so zärtlich, dass ich mich nicht schäme

und weiß: ich brauche keinen mehr.