Mit Sirenenlippen lade

W. Courvoisier

Mit Sirenenlippen lade

Hold mich nicht in deine Näh'!

Willst du nicht im Tau der Gnade

Stillen meines Herzens Weh.

Locke nicht mich in die Schwüle,

In die Glut, die mich umringt,

Gönne Schatten mir und Kühle

Fern, wohin dein Aug' nicht dringt.

Stürzen will ich unerschrocken

In die Glut, gebietest du,

Aber erst mit deinen Locken

Binde mir die Augen zu.