Trost der Nacht

W. Courvoisier

Weiche Hände hat die Nacht

Und sie reicht sie mir ins Bette;

fürchtend dass ich Tränen hätte,

streicht sie meine Augen sacht.

Dann verlässt sie das Gemach:

rauschen hör ich sanft und seiden:

und den Dornenzweig der Leiden

zieht sie mit der Schleppe nach.