Wie der Himmel seinen Stern
W. Heiser
Dacht' in meinen Träumen nicht,
Liebe würd' mich grüßen,
als du fielst, ein Sternlein licht,
nieder mir zu Füßen.
Deine Sternenaugen hell
waren meiner Liebe Quell,
und ich hab' sie herzlich gern,
wie der Himmel seinen Stern.
Lass mich schauen da hinein
wie in sel'gem Traume,
wie das Kind zum Kerzenschein
schaut am Weihnachtsbaume.
Milden Segen strahlt das Licht,
das aus ihrem Schimmer bricht,
und ich hab' sie herzlich gern,
wie der Himmel seinen Stern.
Möchte schauen so hinein,
bis ein Gott vergönnte,
dass mein Hauch mit ihrem Schein
einst ersterben könnte.
Wüsste nicht, was mir die Welt,
wenn ihr Strahl sie nicht erhellt';
hab' sie ja so herzlich gern,
wie der Himmel seinen Stern.