Nächtlich

W. Hill

Der Mond umfluthet und umflicht

Mit zauberischem Silberlicht

Das stille Thal, und flüstert Ruh

Dem oft getäuschten Herzen zu.

Ihr goldnen Sterne! seid ihr wahr?

Ihr leuchtet wohl so tröstlich klar,

Und winkt aus Strahlenglanz und webt,

Was über Raum und Gruft erhebt.

Doch Nacht umflort des Menschen Geist:

Was aus den Pfaden, wo ihr kreis't,

Als Ahnung ihm herüberweht, --

Wer sagt ihm, ob er's recht versteht?