So fern ist des Liebsten ruhmvolles Grab
W. Hill
So fern ist des Liebsten ruhmvolles Grab,
sie sieht sich von Ander'n umworben,
doch wendet sie kalt und weinend sich ab,
ihr Herz ist mit ihm ja gestorben!
Wenn die wilden Gesänge der Heimat sie singt,
und das Lied, das er liebte, verklungen,
ach, keiner dann wähnt, dem entzückend es klingt,
dass im Busen das Herz ihr zersprungen.
Er lebte für sie und er starb für sein Land,
sie waren sein Alles hienieden,
und sein Land bleibt in Liebe ihm zugewandt,
von ihr ist nur kurz er geschieden.
Wo strahlend die Sonne gehet zur Ruh'
und herrlichen Morgen verkündet,
da bettet sein Lieb und ihm grüße sie zu,
mit den Lüften der Heimat verbündet.