Wann du, Natur am schönsten bist

W. Mauke

Ob in des Lenzes wonnevollen Tagen,

Von ew'ger Werdekraft durchglüht?

Ob, wenn im Sommer still in Hain und Hagen

Purpurn die wilde Rose blüht?

Wenn von des Herbstes goldumlaubten Zweigen

Die Labfrucht uns entgegenlacht?

Wenn schneebelastet sich die Tannen neigen,

Der Winterwald strahlt Märchenpracht?

Wann du Natur am schönsten, größten bist,

Ich fass' es nicht, -- wie soll ich's sagen?

Mein Herz auf ewig dir ergeben ist, --

Es schlägt in dir zu allen Lebenstagen.