Nach dem Fest

W. Schulthess

Von der Tafel rinnt der Wein,

Alle Kerzen flackern trüber,

Wieder bin ich denn allein,

Wieder ist ein Fest vorüber.

Traurig lösch ich Licht um Licht

In den still gewordnen Räumen,

Nur der Wind im Garten spricht

Ängstlich mit den schwarzen Bäumen.

Ach, wenn dieser Trost nicht wär,

Müde Augen zuzumachen...!

Und ich fühle kein Begehr,

Jemals wieder aufzuwachen.