Ein König, werth und theuer
W. Seifhardt
Ein König, werth und theuer,
Durchzog sein Reich in Gnaden,
Da brannten Freudenfeuer
Auf allen seinen Pfaden.
Doch als er fortgezogen:
Im Wettersturm geschwinde
War Glut und Rauch verflogen,
Verweht in alle Winde.
Um Deinen Ruhm zu künden,
Du Königin meiner Liebe!
Will ich ein Feuer zünden,
Das nicht in Luft zerstiebe,
Das keine Wetterwolke,
Kein Sturmwind kann verschlingen,
Solange man im Volke
Wird meine Lieder singen.