Heil sei der Stunde

W. Stenhammar

Heil sei der Stunde, wo ich s i e erkannte,

Die mir den Leib und die Seel' hat bezwungen;

Wo ich die Sinne ganz hin zu ihr wandte,

Die sie durch Güte mir gänzlich entrungen!

Dass von ihr nimmermehr scheiden ich kann,

Hat ihre Schönheit und Güte gemachet

Und ihr rother Mund, der so lieblich lachet.

Ich hab' das Herz und die Sinne gewendet

Hin zu der Lieben, der Guten, der Zarten.

Dass es uns beiden doch würde vollendet,

Was ich von ihrer Huld darf erwarten.

Was ich auf Erden an Freuden gewann,

Hat ihre Schönheit und Güte gemachet

Und ihr rother Mund, der so lieblich lachet.