Die Einsame

A. Webern

An dunkelblauem Himmel steht der Mond.

Ich habe meine Lampe ausgelöscht, --

Schwer von Gedanken ist mein einsam Herz.

Ich weine, weine; meine armen Tränen

Rinnen so heiß und bitter von den Wangen,

Weil du so fern bist meiner großen Sehnsucht,

Weil du es nie begreifen wirst,

Wie weh mir ist, wenn ich nicht bei dir bin.