Es stürzt aus Höhen Frische

A. Webern

Es stürzt aus Höhen Frische, die uns leben macht:

das Herzblut ist die Feuchte uns geliehen,

die Träne ist die Kühle uns gegeben:

sie fließt zum Strom der Gnade wunderbar zurück.

Ach, ich darf sein, wo auch die Sonne ist!

Sie liebt mich ohne Grund,

ich lieb sie ohne Ende.

Wenn wir einander Abend, Abschied scheinen,

den Himmel und die Seele überglüht noch lange Glut.