Herr Jesus mein
A. Webern
Herr Jesus mein,
Du trittst mit jedem morgen ins Haus,
in dem die Herzen schlagen,
und legst auf jedes Leid die Gnadenhand.
Der Frühling saget mir mit allen Vögeln,
wie viel's zum Freuen gibt.
Es ist so vieles, es ist alles da,
nur keine Wände zwischen uns und Gott.
Er rührt uns an mit jedem Wind und Zweige
und neigt sich sanft noch mit den Wiesenblumen
um unsern Schritt das zwingt uns in die Knie.
Und morgen, Atmende, ist wieder Sonne.
Und, ewig Schlafende, auch euch erwartet Tag.