Der Neck

Yrjö Henrik Kilpinen

Schwarze Fichten und moos'ges Feldgestein,

werfen die dunkelen Schatten tief hinein,

in die schäumende silberne Flut.

Einsam ein Knabe dort sitzt am Bachesrand,

träumerisch, bleich, eine Geige in der Hand,

und lieblich ertönet sein Spiel.

Mit der Goldharfe plötzlich nun erscheint,

dort in den Fluten, und spielt, mit ihm vereint

der Neck mit dem silbernen Bart.

War ich's doch selbst, der dort im Geist geweiht,

Necklein der Bach, der vorüber dort geeilt

und schäumend die Wang' mir benetzt.