Nachtbild

A. Dietrich

Seerose wiegt sich im süßem Traum;

ihr träumt von einem schönen Stern,

der über ihr im blauen Raum

leuchtet so fern, so himmelfern.

Der Stern giesst mild sein Lilienlicht

hernieder in ihr stilles Weh,

und ahnt in seiner Höhe nicht

den sel'gen Traum der Ros' im See.