Scherzo

A. Enna

Es entdeckte mein Blick deine Spur,

sah, wo dein Füßchen gestreift die Flur.

Ringsum von dem Sturmwind, der wirbelnd geweht,

waren die Wege mit Staub besät.

Jede alte Spur war weiter gefegt,

jene nur blieb, die du geprägt.

Stets hinterließest zwei Zeichen du:

rechts wie auch links einen winz'gen Schuh.

Doch für mich war es gleichsam ein Lied,

wobei in Entzücken mein Herz geriet.

Auf und ab hüpften, wie Noten zum Sang,

die lieben Spuren des Wegs entlang.

Und als die letzte Note verschwand,

fand ich dich selbst am Wegesrand;

und den allerletzten süßen Akkord

küsst' ich dir da von den Lippen fort.