Heute und morgen

Reimann, Aribert

So steh ich, steinern, zur

Ferne, in die ich dich führte:

Von Flugsand

ausgewaschen die beiden

Höhlen am untern Stirnsaum.

Eräugtes

Dunkel darin.

Durchpocht

von schweigsam geschwungenen Hämmern

die Stelle,

wo mich das Flügelaug streifte.

Dahinter,

ausgespart in der Wand,

die Stufe,

drauf das Erinnerte hockt.

Hierher

sickert, von Nächten beschenkt,

eine Stimme,

aus der du den Trunk schöpfst.