Hinterm kohlgezinkten Schlaf
Reimann, Aribert
HINTERM KOHLGEZINKTEN Schlaf
- man kennt unsre Kate -
wo uns der Traumkamm schwoll, feurig, trotz allem,
und ich die Goldnägel trieb in unser
nebenher sargschön
schwimmendes Morgen,
da schnellten die Ruten königlich vor unserm Aug,
Wasser kam, Wasser,
bissig
gruben sich Kähne voran durch die Großsekunde Gedächtnis,
es trieb das Getier mit den Schlamm-Mäulern um uns
- so viel
fing noch kein Himmel -
was warst du, Zerrissene, doch
wieder für eine Reuse! -, trieb das Getier, das Getier.
Salzhorizonte
bauten an unsern Blicken, es wuchs ein Gebirg
weit hinaus in die Schlucht,
in der meine Welt die deine
aufbot, für immer.