Warum die schönen Blumen brechen

A. Stephani

O laß wie einem milden Sterne

Mich immer folgen deiner Spur:

Ich weide mich so gern von ferne

Am Frieden deines Auges nur.

Du bist ein heitrer Sonntagsmorgen,

Die Lüfte feiern still und rein;

Und wo du gehst ist man geborgen,

Die heil'gen Engel hüten dein.

Da blühn die Blumen an den Bächen,

Die Blumen auf im Wiesengrün --

Wozu die schönen Blumen brechen?

Man freut sich ihrer daß sie blühn.