Lied der Mutter

A. Stubbe

Wie hab ich doch so dumm geträumet,

Ich töricht' Kind!

Ich glaubte, ewig der Frühling blühte,

Ich war so blind!

Seit mich dein starker Arm umfangen

An Seel' und Leib,

Ist meiner Jugend Traum zerronnen,

Ich wurde Weib.

Das Glück, das ist keine lustige Dirne,

Die tanzt und lacht,

Das Glück, das ist eine bange Mutter,

Die sorgt und wacht!