Nächtliche Fahrt

B. Mason

Damals als wir mit den glatten Trabern

(schwarzen, aus dem Orloff'schen Gestüt) -,

wahrend hinter hohen Kandelabern

Stadtnachtfronten lagen, angefrüht,

stumm und keiner Stunde mehr gemäß -,

fuhren, nein: vergingen oder flogen

und um lastende Paläste bogen

in das Wehn der Newa-Quais,

hingerissen durch das wache Nachten,

das nicht Himmel und nicht Erde hat, -

als das Drängende von unbewachten

Garten gärend aus dem Ljetnij-Ssad

aufstieg, während seine Steinfiguren

schwindend mit ohnmächtigen Konturen

hinter uns vergingen, wie wir fuhren -:

damals hörte diese Stadt

auf zu sein. Auf einmal gab sie zu,

dass sie niemals war, um nichts als Ruh

flehend; wie ein Irrer, dem das Wirrn

plötzlich sich entwirrt, das ihn verriet,

und der einen jahrelangen kranken

gar nicht zu verwandelnden Gedanken,

den er nie mehr denken muss: Granit -

aus dem leeren schwankenden Gehirn

fallen fühlt, bis man ihn nicht mehr sieht.