Im Herzen trüb' und traurig
R. Becker
Im Herzen trübe und traurig
Da seufzt ein tiefes Weh,
So abgrundsvoll und schaurig,
Wohl wie die tiefe See.
Und Seufzer streichen als Winde
Hinüber, herüber die Fluth,
Erinn'rung strahlet linde
Darein wie Abendgluth.
Als Schifflein segelt die Hoffnung
Von Sehnsucht getrieben vom Strand,
Es schwanket in wilder Brandung,
Stößt nimmermehr an's Land!