Sommertage

Berg, Alban

Nun ziehen Tage über die Welt,

Gesandt aus blauer Ewigkeit,

Im Sommerwind verweht die Zeit.

Nun windet nächtens der Herr

Sternenkränze mit seliger Hand

Über Wander- und Wunderland.

O Herz, was kann in diesen Tagen

Dein hellstes Wanderlied denn sagen

Von deiner tiefen, tiefen Lust:

Im Wiesensang verstummt die Brust,

Nun schweigt das Wort, wo Bild um Bild

Zu dir zieht und dich ganz erfüllt.